Für Unternehmen

Individuelle und organisationale diversitätssensible Kompetenzen rücken auch in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens zunehmend in den Fokus. Um eine gute Betreuung, Beratung und Versorgung für von Diskriminierung betroffenen Menschen zu ermöglichen, sind fundierte Kenntnisse der Lebensrealitäten, Erfahrungen und der daraus resultierenden Folgen für Individuen notwendig.

Meine Bildungsarbeit orientiert sich dabei an den Bedarfen der Lernenden in deren jeweiligem Kontext. Die Basis bildet hier Perspektivwechsel in einer möglichst angstarmen, fehlerfreundlichen und akzeptierenden Umgebung. Die Perspektive und die Rechte von Diskriminierung betroffener Menschen und Gruppen sollen hierbei im Fokus stehen.

Neben der Vermittlung von grundlegendem Wissen zu Diversität, Intersektionalität, Diskriminierung, Sexualität und Geschlecht und dem Einbezug der Perspektiven Betroffener, steht die Erarbeitung von konkreten Handlungsmöglichkeiten im jeweiligen Setting im Zentrum meiner Bildungsarbeit. Daneben lege ich einen Schwerpunkt auf die Selbstreflexion der Lernenden in Bezug auf ihre eigene Positionierung innerhalb gesellschaftlicher, struktureller und arbeitsbezogener Verhältnisse und Beziehungen.

Mögliche Workshop-/Fortbildungsthemen für Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen sind beispielweise:

  • Grundlagen zu Intersektionalität und Diskriminierungen
  • Sexuelle und geschlechtliche Identität/Vielfalt (z.B. in der Pflege)
  • HIV und sexuell übertragbare Infektionen (Grundlagen, Prävention, Therapie, Beratung, Umgang in der Praxis, Pflege)
  • Sexualisierte Gewalt
  • Sexualität im Alter/im Kontext von Demenz
  • Pädophilie und Umgang in der Praxis
  • Umgang mit Diskriminierung im Arbeitskontext

Neben individueller Kompetenzen in Bezug auf Diversität und Diskriminierungen, sind jedoch auch strukturelle und organisationale Aspekte innerhalb von Einrichtungen und in deren Außenwirkung in Betracht zu ziehen. Zusätzlich zu Inhouse-Fortbildungen begleite ich Euch auch gerne auf dem Weg Strukturen und Abläufe in der Einrichtung diversitätssensibler zu gestalten und so sowohl für Mitarbeitende, als auch Klient:innen, Patient:innen, Betreuten oder Ratsuchenden ein diskriminie-rungsärmeres Umfeld zu schaffen.

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